Sonntag, 5. Dezember 2010

Christmas-Carnival


Wuuuaay, ein Weihnachtseintrag! Nachdem ich vor 3 Wochen das letzte Mal geschrieben hab!
Anne, hoer auf mit Weihnachtsmarkt. Ich vermiss das Weihnachtsfeeling so, dass merkt man erst, wenn keins mehr da ist. Wie soll sowas auch aufkommen bei 25grad und strahlendem Sonnenschein? Waehrend man zu Hause Schlitten oder Ski faehrt und Plaetzchen baeckt, haben wir hier Barbecues am Strand oder chillen den Tag am Pool. Was sonst?
Mein Cookie-Dough-Craving konnten die oertlichen Supermaerkte nicht stillen, sowas verkauft man anscheinend hier nicht.
Seit ich Tauranga vor 3 Wochen (wirklich nur 3 Wochen?) zusammen mit Torben verlassen hab, ist zu viel passiert, um hier gross und detailliert davon zu berichten. Schande ueber mich, ich haette oefter schreiben koennen. Wir waren in Rotorua zum White Water Rafting, haben am East Cape um 5.45Uhr als die ersten Menschen des Tages den Sonnenaufgang gesehen, haben in einer Cidery in Gisborne ein paar Glaeser Scrumpy's, Bullmer's und Harvest gekostet, ein Bonfire in Napier am Strand gehabt und sind abends in Wellington die Bars besuchen gegangen, nur Stunden, nachdem mich ein 20m langes Skelett eines Blauwals im Te Papa fast zu Tode erschreckt hat. Kurz darauf sass ich auf der Faehre nach Picton, in Begleitung von 20kg Gepaeck, einer Amerikanerin, einer Englaenderin und einer Neuseelaenderin. Unsere Wege trennten sich wieder in Picton. Bald war ich in Blenheim, wo ich einen JOB AUF EINEM WEINFELD bekommen hatte. Boese Entscheidung!
Arbeitet niemals, wirklich niemals auf einem Weinberg! Sklaverei! Ausbeutung der haesslichsten Sorte. 10h Arbeit fuer einen Hungerlohn. Ich hab 3 Tage Budrubbing mitgemacht, mehr ging nicht! Das Hostel war auch nicht so der Burner, wenn man mal von den Leuten absieht. Also Tschuess Blenheim und zurueck nach Picton, einen Tag Queen Charlotte Track mit 14km und seit Freitag hocke ich in Nelson und hoffe, hier bald fuer freie Unterkunft arbeiten zu koennen. Ansonsten haenge ich hier so rum ne? Gestern hatten wir ein Barbecue an einem Strand im Nirgendwo, organisiert zum Geburtstag eines Deutschen hier, war schoen, aber wir haben 2h gebraucht, um die Zufahrt zum Strand zu finden. Sind gegen 6Uhr wieder aufgebrochen. Ich bin so mueeeede!
Morgen fahr ich fuer ein paar Tage nach Abel Tasman, die goldenen Straende geniessen.
Wuensch euch eine schoene Winterzeit, ihr im Norden mit viel Schnee hoffe ich. Ich seh den Schnee hier nur aus der Ferne auf den Bergspitzen.
Ciao
Henni

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