Wenn ich so hoere, was bei Juliane alles passiert! Irgendwie schleicht hier alles so vor sich hin.
Wir haben unsere Bustickets verfallen lassen, da aufgrund des schlechten Wetters die Avocadosaison spaeter an und in dem kleinen Oetchen Warkworth gibt es nicht mal ein Hostel. Die Zeit verbringen wir damit, Filme zu schauen oder zusammen mit unseren Zimmernachbarn Marc aus England, Sean (? wie auch immer, jedenfalls aus Irland) und Nona aus Finnland bei einer Runde Dosenalkohol Karten zu spielen.
Einfach versuchen, wenig Geld auszugeben erweist sich als schwierig. Morgen muss ich eine Schneiderei finden, die mir meine Strickjacke stopft, die nach einem Waschgang und etwa 3 Trockengaengen ein Loch im Ruecken hat. Sowas kann ich nicht, meiner Meinung nach kann man Kuscheltiere stopfen und Gefluegelspeisen, aber keine Kleidung.
Gestern, oder eher heute Nacht haben wir es sogar in die Shakespeare-Tavern geschafft, nachdem wir eine Runde um den Block gelaufen sind und kurz an der Bar vorbeikamen, eigentlich nicht hineingehen wollten - es war viel zu peinlich. Anne erkannte Spencer an seiner Muetze, jedoch dauerte es noch weitere 15min und einen Gang zum Geldautomaten, viel Rumgestehe vor der Tuer, bis wir uns entlich reintrauten, wo zu unserem Glueck oder Unglueck(?) Spencer gerade in eine andere Bar weitergezogen war. Der Barkeeper begruesste uns mit einem vielsagenden Blick, entgegnete unsere Cola-Bestellung fuer Anne mit einem Lachen und fragte uns dann, wie es uns nach unserem letzten weniger erfolgreichen Abend in der Bar ergangen war. Am Ende gaben wir ihm 10 Dollar, um Spencer einen Krug (Was ist ein "Handle"?) Bier auszugeben und uns so bei ihm zu bedanken...seltsam, ich weiss.
Das war es soweit. Mal schauen, was die naechsten Tage bringen. Vielleicht den finanziellen Ruin...aber uns wurde gesagt, dass alle Auckland so schnell wie moeglich verlassen wollen, es aber nie schaffen.
Morgen gehts zur Arbeitsagentur, und vielleicht schaffe ich noch ein paar Anrufe in diversen Working-Hostels.
Juliane, dir geht es schon besser, so wie ich das verstehe?
Sarah, Lukas ist ein Deutscher, der hier schon ein halbes Jahr ist, und Simon und Eileen sind 2 Deutsche, die eine Weltreise gewonnen haben und ein paar Tage mit uns auf einem Zimmer wohnten.
Bis dann, meine Zeit ist um.
Henni
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen